Grundflächenzahl (GRZ) - Wieviel darf bebaut werden?

Die Grundflächenzahl (GRZ) legt fest, mit welcher Intensität der Boden eines Baugrundstückes versiegelt bzw. überbaut werden darf.

Die GRZ dient somit der Definition einer Mindestfreifläche und hat deshalb eine hohe ökologische Bedeutung. Die GRZ wird als „relativer Wert“ in Form einer Dezimalzahl angegeben. Eine GRZ von 0,2 als typischer Wert für ein „locker“ bebautes Wohnviertel mit hohem Grünanteil bedeutet, dass 20% der Grundstücksfläche überbaut/ versiegelt werden können. Eine GRZ von 0,4 entsprechend einem Überbauungs- und Versiegelungsgrad von 40% usw. Die höchste erzielbare GRZ entspricht insoweit einem Wert von 1,0 und würde eine vollständige Versiegelung des Grundstückes darstellen.
Da die GRZ ein „relativer“ bzw. prozentualer Wert ist, ergibt sich die tatsächlich realisierbare Versiegelungsfläche immer erst aus der konkreten Grundstücksgröße, die mit der GRZ multipliziert wird. Ist beispielsweise eine GRZ von 0,2 festgesetzt und besitzt das Grundstück eine Größe von 500m², dürften 100m² des Grundstücks versiegelt werden (500m² x 0,2 = 100m²).

Quelle: https://www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/artikel.217148.php